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Über die Wichtigkeit von wertschätzender Kritik
In meiner beruflichen Praxis habe ich so oft erlebt, wie Kollegen von einem üblen Bauchgefühl geplagt waren. 😟 "Irgendwas stimmt nicht... Der Vorgesetzte verhält sich anders... Kollegen sind plötzlich zurückhaltender... es wird unangenehm ruhig wenn man den Raum betritt..." Man merkt, dass hinter dem eigenen Rücken gesprochen wird, aber erfährt selbst nicht was genau das Problem ist. 💥 Dann kommt der große Knall mit Vorwürfen oder die Einladung zu einem Personalgespräch. Pl

Mathias Ebert
vor 5 Tagen2 Min. Lesezeit


Kosten senken beginnt mit einer einfachen Frage. Wo verlieren wir Zeit?
Kosten senken, die Leistung mindestens auf dem bisherigen Niveau halten und gleichzeitig weiter investieren. Die naheliegende Antwort lautet häufig, dass Unternehmen effizienter werden müssen. Doch wenn das nur bedeutet, dass dieselben Menschen mehr Aufgaben in derselben Zeit erledigen sollen, steigen vor allem Druck und Belastung. Beginnen wir deshalb an einer anderen Stelle. In einem meiner letzten Projekte haben wir genau diese Frage untersucht: Wo entstehen eigentlich unn

Andreas
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Zu wenig Verantwortung? Vielleicht liegt es gar nicht an den Mitarbeitenden.
„Meine Mitarbeitenden übernehmen zu wenig Verantwortung.“ Diesen Satz hört man schnell. Aber was passiert, wenn ein Mitarbeiter Verantwortung übernehmen möchte und für fast jede wichtige Entscheidung trotzdem die Zustimmung seiner Führungskraft braucht? Irgendwann wird aus Eigeninitiative Abwarten. Genau hier wird es interessant: Bereits Hackman und Oldham zeigten in ihrer Forschung zur Arbeitsgestaltung, welche Bedeutung unter anderem Autonomie dafür hat, wie Menschen ihre A

Andreas
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Manchmal ist weniger Arbeit die bessere Führung.
Das klingt zunächst einmal widersprüchlich. Gerade Führungskräfte, die etwas bewegen wollen, neigen häufig dazu, immer noch etwas zusätzlich anzustoßen. Ein weiteres Projekt wird gestartet, ein zusätzlicher Termin eingestellt oder eine Aufgabe schnell selbst übernommen. Ich kenne das auch von mir. Wenn viel zu tun war, bestand meine erste Reaktion lange darin, noch mehr zu tun. Irgendwann habe ich verstanden, dass viel zu tun zu haben und viel zu bewirken zwei unterschiedlich

Andreas
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Die wichtigste Entscheidung hatte nichts mit Prozessen zu tun
Vor Kurzem habe ich einen Workshop mit einem Führungsteam vorbereitet und moderiert. Eigentlich sollte es um Prozesse und eine anstehende Veränderung gehen. Doch in der Vorbereitung mit der verantwortlichen Führungskraft wurde deutlich: Bevor wir über die Organisation sprechen, müssen wir über das Führungsteam sprechen. Deshalb habe ich den Workshop bewusst anders aufgebaut. Wir haben Rollen, Erwartungen und Verantwortung sichtbar gemacht. Ein Satz aus dem Recap bringt es a

Andreas
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Veränderung ist keine Ausnahme mehr.
Es gab eine Zeit, da waren Veränderungen besondere Ereignisse. Neue Software. Eine Reorganisation. Ein Strategiewechsel. Heute ist das anders. Während ein Thema noch läuft, kommt längst das nächste dazu. KI, Fachkräftemangel, neue Anforderungen, steigende Kosten und das operative Geschäft läuft weiter. Was ich daraus gelernt habe: Wir müssen aufhören, Veränderung als Ausnahmezustand zu behandeln. Unternehmen und Führungskräfte müssen lernen, dauerhaft mit Veränderung zu leben

Andreas
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Die meisten Digitalisierungsprojekte starten am falschen Punkt: bei der Technologie.
Digitalisierungsprojekte, KI, Automatisierung und Bots stehen derzeit in vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Doch häufig wird über die Lösung gesprochen, bevor das eigentliche Problem verstanden ist. Genau hier setzt DMAIC aus Six Sigma an. Define: Welches Problem wollen wir wirklich lösen? Welches Ziel verfolgen wir? Measure: Mit Prozessmapping schaffen wir Transparenz. Erst dann werden Medienbrüche, Verschwendung und geeignete Automatisierungspotenziale sichtbar. E

Andreas
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Workshop oder Meeting moderieren? Ich dachte, das kann jeder. 😊
Umso mehr freue ich mich, dass ich an der Moderatoren Master Class von Dirk Hannemann teilnehme. Dabei wird mir wieder neu bewusst: Moderation ist ein Handwerk, das kontinuierlich verbessert werden kann. Gerade in den Bereichen Kommunikation, Gruppendynamik und Workshop-Gestaltung sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Ein Goldnugget aus dem aktuellen Seminar möchte ich gerne teilen: Wie oft passiert es, dass Meetings oder Workshops abschweifen, lange disk

Andreas
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Kritik bekommen? Unser erster Impuls ist selten: „Super, danke!“
Kritik zu äußern ist nicht einfach. Kritik anzunehmen aber auch nicht. Ein Kollege kritisiert unser Verhalten. Eine Führungskraft unsere Arbeit. Ein Mitarbeiter stellt unsere Entscheidung infrage. Und manchmal passiert das auch noch emotional oder im völlig falschen Ton. Unser Reflex? 🤨 Rechtfertigen. Gegenargumente liefern. Zurückschießen. Oder innerlich zumachen. Souverän mit Kritik umzugehen bedeutet nicht, dass sie mich nicht berühren darf. Es bedeutet, bewusst zu entsch

Mathias Ebert
vor 6 Tagen2 Min. Lesezeit


🤨 Kritik äußern, ohne die Beziehung zu beschädigen - geht das überhaupt?
Eigentlich sollte es so sein, aber... sicher erleben auch viele von Euch, dass das gar nicht so leicht ist. Egal ob im Unternehmen, in der Familie, oder mit Freunden. Ein Kollege hält Absprachen nicht ein, der Ehepartner kann nicht kommunizieren, Freunde kommen ständig zu spät… Jeder könnte diese Liste unendlich lang fortsetzen. Was wird gemacht? In vielen Fällen leider gar nichts. Beim ersten Mal schlucken wir den Ärger runter, beim zweiten Mal ist der innere Ärger schon gr

Mathias Ebert
vor 6 Tagen2 Min. Lesezeit


Alle Karten auf den Tisch oder nur Einzelgespräche?
Wie oft habe ich das erlebt? Mitarbeiter beschweren sich bei Führungskräften über andere Mitarbeiter... aber stets ohne Beisein des jeweils Anderen. Vom Lagermitarbeiter heißt es: "Die Verkäufer machen ständig Zusagen, die wir nicht halten können. Wegen denen läuft hier alles schief..." Vom Verkäufer heißt es: "Die Lagerarbeiter sind einfach schlecht und viel zu langsam..." Wenn die Führungskraft diesen Zustand hin nimmt und in Einzelgespräch versucht dieses Problem zu lösen

Mathias Ebert
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Changemanagement: Warum Veränderung nicht im stillen Kämmerlein entstehen sollte
Warum Veränderung nicht im stillen Kämmerlein entstehen sollte Vieles von dem, was ich heute weiß, hätte ich gerne schon früher als junge Führungskraft gewusst. Und weil wir viel zu selten über Dinge sprechen, die nicht funktioniert haben, heute ein Beispiel von mir. In einem wichtigen Transformationsprojekt sollten neue technische Möglichkeiten zur Steuerung von Kundenanliegen eingeführt werden. Wir haben intensiv gearbeitet. Konzepte entwickelt. Die Organisation

Andreas
17. Aug.1 Min. Lesezeit


Die wichtigste Entscheidung hatte nichts mit Prozessen zu tun
Vor Kurzem habe ich einen Workshop mit einem Führungsteam vorbereitet und moderiert. Eigentlich sollte es um Prozesse, Organisationsentwicklung und eine anstehende Transformation gehen. Doch bereits in der Vorbereitung mit der verantwortlichen Führungskraft wurde deutlich: Bevor wir über die Organisation und den Veränderungsprozess sprechen, müssen wir über das Führungsteam sprechen. Deshalb habe ich den Workshop bewusst anders aufgebaut. Wir haben Rollen, Erwartungen, Verant

Andreas
17. Aug.1 Min. Lesezeit


Unternehmen handlungsfähig machen
Unternehmen handlungsfähig machen. Es gibt eine Situation, die ich in der Unternehmens- und Organisationsentwicklung und immer wieder erlebt habe. Geschäftsführer schauen auf die Ergebnisse und fragen sich, warum trotz des enormen Einsatzes so wenig Wirkung entsteht. Führungskräfte sitzen spät abends noch am Notebook, koordinieren Abstimmungen und treffen Entscheidungen, die eigentlich längst im Team getroffen werden sollten. Alle arbeiten mit großem Engagement. Und trotzdem

Andreas
16. Juli1 Min. Lesezeit


So verbrennst du unbemerkt Zeit und Geld in jedem Workshop
Oft habe ich erlebt, dass Workshops geplant und umgesetzt werden. Die Ziele? Bei allen im Kopf, aber nichts dokumentiert. Am Ende verabschiedet man sich und es bleibt dieses ungute Gefühl. Haben wir eigentlich das erreicht, was wir erreichen mussten? Oft habe ich erlebt, dass Workshops geplant und umgesetzt werden. Die Ziele? Bei allen im Kopf, aber nichts dokumentiert, visualisiert oder mit den Stakeholdern abgestimmt. Am Ende verabschiedet man sich und es bleibt dieses ungu

Andreas
21. Apr.1 Min. Lesezeit


Vom sicheren Hafen in die Selbstständigkeit
Nach 24,5 Jahren bei RWE, innogy und E.ON habe ich Ende 2025 eine große Entscheidung getroffen: raus aus der Sicherheit, rein in ein neues Abenteuer. Der Schritt in die Selbstständigkeit war emotional. Vieles ist noch unklar. Klar ist aber die Idee, die dahintersteht. Seit dem 01.02.2026 bauen mein Kollege Mathias Ebert und ich mit SynerGo etwas Neues auf: Kunden, Strukturen, Prozesse und unsere eigene Arbeitsweise. Dabei erleben wir gerade selbst, was wir viele Jahre in Orga

Andreas
2. Feb.1 Min. Lesezeit
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