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Alle Karten auf den Tisch oder nur Einzelgespräche?

vor 5 Tagen
1 Min. Lesezeit

Wie oft habe ich das erlebt? Mitarbeiter beschweren sich bei Führungskräften über andere Mitarbeiter... aber stets ohne Beisein des jeweils Anderen. 


Vom Lagermitarbeiter heißt es: "Die Verkäufer machen ständig Zusagen, die wir nicht halten können. Wegen denen läuft hier alles schief..."


Vom Verkäufer heißt es: "Die Lagerarbeiter sind einfach schlecht und viel zu langsam..."


Wenn die Führungskraft diesen Zustand hin nimmt und in Einzelgespräch versucht dieses Problem zu lösen, ist das Chaos meist perfekt. 


Alle Zusammen an einen Tisch zu holen, um in gemeinsamer Runde alle Probleme auf den Tisch zu legen, trauen sich viele nicht. 


Natürlich ist es am Anfang nicht so angenehm, wenn es Vorwürfe hagelt. Aber man wird schnell erleben, wie etwas großartiges passiert:


- Die Probleme sind in der Runde plötzlich gar nicht mehr soooo groß, wie man sie der Führungskraft alleine dargestellt. Alleine wird halt gern mal übertrieben 😉 . 


- Es entwickelt sich plötzlich ein Verständnis füreinander und solche Runden fördern den Teamgeist 🤝 .


- Die Führungskraft muss sich keine Lösungen aus den Fingern ziehen, sondern erlebt wie die Lösungen von den betroffenen Personen selbstständig kommen 🎆 .


- Wenn anschließend wieder jemand alleine bei der Führungskraft über andere meckern will, kann diese ganz entspannt auf das zurückliegende Meeting erinnern und bei Bedarf ein neues gemeinsames Meeting ansetzen ⚠️ . 


Diese Vorgehensweise ist für viele Führungskräfte nicht wirklich leicht und wird oft nicht umgesetzt. Daher bieten wir gezielt Trainings und Entwicklungsbegleitung in diesem Bereich an. 


Wie erlebt Ihr es? Besser Einzelgespräche oder es in großer Runde mal so richtig knallen lassen?


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