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Manchmal ist weniger Arbeit die bessere Führung.

vor 4 Tagen
1 Min. Lesezeit

Das klingt zunächst einmal widersprüchlich. Gerade Führungskräfte, die etwas bewegen wollen, neigen häufig dazu, immer noch etwas zusätzlich anzustoßen. Ein weiteres Projekt wird gestartet, ein zusätzlicher Termin eingestellt oder eine Aufgabe schnell selbst übernommen.


Ich kenne das auch von mir. Wenn viel zu tun war, bestand meine erste Reaktion lange darin, noch mehr zu tun. Irgendwann habe ich verstanden, dass viel zu tun zu haben und viel zu bewirken zwei unterschiedliche Dinge sind. Heute finde ich deshalb eine andere Frage viel interessanter: Was können wir eigentlich weglassen?


Welche Meetings brauchen wir wirklich? Welche Entscheidungen muss eine Führungskraft tatsächlich selbst treffen? Welche Projekte zahlen auf unsere wichtigsten Ziele ein? Und welche Dinge machen wir nur noch, weil wir sie schon immer gemacht haben?


Gerade in Veränderungsphasen halte ich diese Fragen für entscheidend. Denn wenn zu allem Bestehenden immer nur neue Aufgaben, Projekte und Anforderungen hinzukommen, entsteht irgendwann keine Veränderung mehr, sondern vor allem Überlastung.


Für mich bedeutet gute Führung deshalb nicht nur zu entscheiden, was getan werden muss. Sie bedeutet genauso konsequent zu entscheiden, was nicht mehr getan werden muss.


Wann habt ihr zuletzt ganz bewusst etwas beendet, anstatt wieder etwas Neues anzufangen?



Berater am vollgepackten Schreibtisch im Büro, hält Notizbuch; Text: Was können wir weglassen? SYNERGO CONSULTING

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